Zentrum Tau mobil
... das heisst, wir kommen dahin, wo Sie uns einladen!
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kommen gerne zu Ihnen ins Dorf, um über ein bestimmtes Thema zu referieren, einen Nachmittag oder einen Abend zu gestalten.
Für bestimmte Zielgruppen (z.B. LehrerInnen, Pflegepersonal usw.) veranstalten wir auch Fortbildungen. Richten Sie Ihre Anfrage einfach an das Sekretariat.
Im Raum Überetsch/Unterland kommen wir für Beratungen - in begründeten Fällen - auch gerne zu Ihnen nach Hause.
Unsere Themenvorschläge für Veranstaltungen:
Wellness und die Sehnsucht der Seele; Spirituelle Suche; Sinn und Gesundheit; Du bist (auch) das, was dir fehlt; Bruchstelle Krankheit; Gesundheit und Krankheit aus spiritueller Perspektive; Die heilenden Kräfte des Glaubens...; Entwöhnung und Spiritualität; Raum für Partnerschaft; Balance zwischen Beruf und Familie; Trennung - Ein Ende mit Anfang; Pubertät - Festhalten und/oder Loslassen; Was uns der Tod lehrt; Spiritualität: Lernen, wie das Leben ist; Die Kunst, gut zu leben; Spiritualität als Lebenskunst.
Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Beschreibung einzelner Themen:
P. Georg Reider bietet folgende Themen an:
Wellness und die Sehnsucht der Seele
Wellness ist wie Spiritualität ein Megatrend unserer Zeit, etwas was die Menschen treibt und anzieht und dadurch ihre Sehnsüchte prägt und ausdrückt. Im Referat geht es um den widersprüchlichen Umgang mit der Vorstellung und den Erewartungen von "Wellness": verteufelt, gesucht, abgelehnt - eine Konkurrenz zur Religion? Oder können Religion und Kirchen von diesem Megatrend lernen, seine Wirkung und Verwendung mitbestimmen? Kann "Wellness" als neue Bezeichnung für eine alte Sehnsucht gesehen werden, für ganzheitlichen Wohlstand und Frieden? Können alle, die daran interessiert sind und daran arbeiten endlich voneinander lernen und einander unterstützen?
Gottesbilder heilen, Gottesbilder kränken
Gottesbilder sind vielfach unbewusst und unterbewusste Wirklichkeiten in der Tiefe unserer Seele. Ihre Entstehung ist äußerst komplex und vielschichtig: sie enthalten Elemente der Religion und der Kultur aus der wir herauswachsen und in denen wir leben, sind aber auch bestimmt von unseren Erwartungen an das Leben und von unseren Vorstellungen über das Leben. Positive und motivierende Gottesbilder können helfen, heilen und unterstützen, negative Gottesbilder wirken destruktiv und hemmend auf unser Leben. Das christliche Gottesbild hat seinen Ursprung im Evangelium, der guten und frohen Botschaft sowie in der heilenden und befreienden Lebenspraxis Jesu. Trotzdem hat das Christentum vielfach einen strafenden und richtenden Gott gelebt und bezeugt, von dem unser Herz und unsere Seelen befreit werden müssen.
Sinn und Gesundheit: Gaben eines weisen Lebens zwischen Sorge und Vertrauen
Unsere westliche Lebenseinstellung geht davon aus, dass ein sinnvolles, erfolgreiches und glückliches Leben von unserer Anstrengung und von unserer Leistung abhängt. Demgegenüber gibt es einen Zugang zu sinnvollem und gesundem Leben, der eher mit loslassen und zulassen zu tun hat und in der östlichen Weltanschauung bzw. in den spirituellen Traditionen der Religionen beheimatet ist.
Das Referat handelt von der Integration beider Modelle und den Möglichkeiten, sinnvolles Leben und Gesundheit durch einen weisen Mittelweg zwischen Sorge und Vertrauen zu unterstützen.
Schreiben als Weg der Selbsterkenntnis, der Befreiung und der Entwicklung
Im Vortrag wird eine Gruppe von Schreibtechniken und ihr Hintergrund vorgestellt. Diese Techniken wurden in den letzten Jahrzehnten in vielen Ländern der Welt erprobt: sie helfen, Zugänge zum Unterbewussten und zum Unbewussten zu erschließen und sich Schritt für Schritt des tiefen und reichen Wissens, das dort gelagert ist, bewusst zu werden:
Sie unterstützen uns, bewusste und unbewusste Spannungen loszulassen, den gestauten Gefühlen und Energien eine Sprache zu geben und sie zu verstehen. Dazu lernt man die eigene Kreativität zu entdecken und in der persönliche und berufliche Entwicklung anzuwenden.
Du bist (auch) das was dir fehlt - Vom Umgang mit unseren Wünschen
Was hält uns davon ab, herauszufinden, was wir wirklich wollen? Wie kann ich unterscheiden, ob ich etwas nur deshalb ersehne, weil ich damit andere beeindrucken oder zufrieden stellen will oder, ob es mich wirklich glücklich macht? Wie finde ich diesen inneren Kern, in dem sich unsere Berufung oft zurückgezogen hat?
* Welchen Erwartungen versuchen Sie zu entsprechen?
* Im sicheren Hafen bleiben
* Ich will zu viele verschiedene Dinge
* Neuorientierung: Ein ganz neues Spiel beginnt
* Nichts interessiert mich wirklich
* Die Wut auf das gewöhnliche Leben
Kurse und Vorträge von Mag. Georg Pernter
Beziehungszeit: Raum für Partnerschaft- Ein Abend für Paare
Eine Partnerschaft über Jahre lebendig zu halten, scheint äußerst wünschenswert, aber gar nicht einfach erreichbar zu sein. Der Alltag mit all den Anforderungen in Beruf, Familie und... bringt es mit sich, dass Paare oft gut funktionieren als "Arbeits-Team", aber bleibt da manchmal etwas auf der Strecke?
Ein Abend für Paare als Erholung und Bestärkung vom gewohnten Alltag, als Anregung und Auffrischung zur Lebendigkeit und auch als "Vorsorge" für die Zukunft.
Balance zwischen Beruf und Familie - mehr Lebensqualität
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer eine große Herausforderung. Meist geht um ein einengendes "entweder-oder".
Wenn aus Partnern Eltern werden
Die Geburt der Kinder ist für junge Eltern meist eines der bedeutendsten Ereignisse. Doch nicht immer vollzieht sich der Übergang zur jungen Elternschaft völlig unbeschwert. Hier klar bleiben und sensibel werden, damit Beziehung und Familie nicht außer Lot geraten, ist wichtig.
Was uns der Tod lehrt
Der Tod ist die stärkste Grenzerfahrung. Stellen wir uns ihm, kommt es zu einer positiven Veränderung, Prioritäten können neu gesetzt, Bagatelle im Leben bagatellisiert werden. Leben, Reife und Weisheit wachsen. Philosophie, Literatur, Therapie und Spiritualität lehren uns, dass gut leben "gut sterben lernen" heißt.
Spiritualität: Lernen, wie das Leben ist
Nicht vom Job allein leben wir. Spiritualität: Ins Zentrum kommen und die Wurzeln entdecken, die tragen. Spiritualität kann so als Tankstelle werden für gestresste Eltern, Einzelpersonen und die ganze Familie. Wenn wir den Mut haben, in die Tiefe zu gehen, können wir auch weitergeben, was uns bewegt. Denn Spiritualität ist auch "Kunst des Lebens".
Die Kunst, gut zu leben - Kräftemanagement im Alltag
Im Spannungsfeld gesellschaftlicher und persönlicher Anforderungen drängt sich oft der Eindruck eines "Zuviel" auf: Zu viel zu tun, zu viel zu versäumen, zu viel zu erleben.
Wir sind gefordert bis zum "geht nicht mehr" und finden phasenweise kaum Zeit zur Erholung, kaum Zeit, Lebensqualität zu genießen. Mit dem überdrehten Lebensstil laufen wir Gefahr, uns selbst auszuplündern, das, was uns gut tut, zu vernachlässigen: zu voll der Kopf, zu leer das Herz.
Dieses Spiel gilt es längerfristig zu unterbrechen. Duchatmen lautet die Devise, die eigenen Ressorcen sehen, um bessere Strategien zu entwickeln.
Der Abend bringt neue Perspektiven und Impulse zur praktischen Verankerung einer gesunden Lebenshaltung: der Kunst nämlich, gut zu leben.
Vorträge von Dr. André Maas
Bruchstelle Krankheit - Vom Verlust eines kostbaren Gutes bis zum Gewinn einer neuen Zufriedenheit.
Zwischen den beiden Punkten liegt oft ein langer Weg. Betroffene und Angehörige können diesen Weg gehen: alleine, getrennt oder gemeinsam. Der Weg ist gepflastert mit Stolpersteinen. Sie lassen innehalten. Frage über Frage entsteht. Nach Antworten wird gesucht. Daraus ergibt sich die Chance, Neues zu finden oder Altes zu festigen: die Sichtweise zu sich, zum Mitmenschen, zu Gott.
Gesundheit und Krankheit aus spiritueller Perspektive
Texte aus den Evangelien
Wozu dürfen wir Gesundsein, Kranksein und Heilung erfahren?
Eine Antwort können wir bei den Gesprächen Christi mit seinen Zuhörern finden.
Die heilenden Kräfte des Glaubens, des Hoffens und des Liebens.
Glaube kann Berge versetzen. Hoffnung läßt leben. Liebe überwindet alles.
Im Vortrag wird dargestellt, wie aus diesen Grundhaltungen heilende Kräfte entstehen und wie diese als spirituelle Quellen in unserem Alltag wirken können.
Entwöhnung und Spiritualität.
Entwöhnung wovon? Spiritualität wozu? Oft scheint das Leben in einer Abhängigkeit sinnerfüllt zu sein. In Wirklichkeit jedoch ist es ein Gefangensein. Auf dem Weg einer christlichen Spiritualität ist eine Befreiung möglich.
Ökologie und Evangelium
"Der ökologische Jesus" so heißt ein Buch von Franz Alt, Journalist und Fernsehmoderator. War Jesus der erste Greenpeacer mit seinem Büro am See Genezareth, als er dort seine Berg- und Seepredigt hielt? Hat ökologisches Bewusstsein mit christlicher Spiritualität zu tun?
Ökonomie und Evangelium
"Geld regiert die Welt", heißt es. Jesus sagt: "Selig die Armen, denn ihrer ist das Himmelreich". Ist das ein Widerspruch? Können Ökonomie und Spiritualität Hand in Hand gehen auf dem Weg zu einer besseren Welt?
Dr. Heike Walden-Pünsch bietet folgende Themen an:
Trennung - Ein Ende mit Anfang
zusammen mit Mag. Georg Pernter
Sich trennen bedeutet abschiedlich leben! Im Laufe unseres Lebens müssen wir immer wieder von Lebensabschnitten, von Dingen, von Situationen und von Orten Abschied nehmen und ebenso von Menschen, die uns wichtig sind. Wenn wir selbst eine Trennung aktiv betreiben, dann ist unser Blick mehr auf den Aufbruch und die neuen Chancen gerichtet. Widerfährt uns hingegen eine Trennung, die wir selbst nicht wollten, so sind wir verletzt und wissen nicht weiter. So vollzieht sich Trennung jeweils unterschiedlich. Immer liegen aber zwischen Ende und Anfang Entwicklungsaufgaben oder Entwicklungschancen. Wir können sie angehen, um Altes gut abzuschließen und neue Chancen wahrzunehmen!
Wir werden uns in unserem Vortrag auseinandersetzen mit:
* Trennung und Abschied
* Trennung und Beziehung
* loslassen und sich selbst finden
* Würdigung und Freiheit
Danach sind alle TeilnehmerInnen eingeladen ihre Fragen, Gedanken oder Erfahrungen einzubringen.
Pubertät: Festhalten und/oder Loslassen
Der Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenalter wird heute als eine der entscheidenden Krisen im Leben eines Menschen angesehen. Jugendliche rebellieren, ziehen sich in eigene Welten zurück oder werden zu Grenzgängern. Erwachsene werden zu Gegenspielern oder Randfiguren, kämpfen um Kontrolle oder wenden sich ratlos ab. Eigene Ängste und festgefahrene Muster erschweren den Kontakt mit den Jugendlichen.
Allgemeingültige Rezepte gibt es nicht! Manche Einstellungen und Verhaltensweisen haben sich dennoch als hilfreich erwiesen Jugendliche durch diese turbulente Zeit gut zu begleiten.
Nach einem einführenden Vortrag laden wir zum Gespräch und Erfahrungsaustausch ein!